modomiro

Viele Quellen der Intelligenz“

Interview in der taz mit dem China-Experten Sebastian Heilmann zu Gaucks Besuch. Sehr fundiert und interessant.

Die Folgen können tödlich sein

Fridolin Schley im Freitext über die Desillusionierung unserer (linken) Generation, die erkennt, dass die primitive Rechte überlebt hat. Einfach nur zuschlagen. Vielleicht auch sich selber eine einfangen. Alles wäre dann Schmerz und Klarheit.“

Liefern, was der Kunde will

Kurzes anregendes Stück. Wie und was verändert digitale Literatur? Sind wir tatsächlich auf dem Weg zu einer begradigte(n) Literatur — mit hoher Fließgeschwindigkeit, aber ohne Leben“?

Vielleicht strömt ja die Social Media-geborene Literatur in eben den gleichen, schnellen Fluss. Die Wiener Neunundzwanzigjährige Stefanie Sargnagel schrieb ihren zweiten twitteresquen Roman. Und die ZEIT bringt in der Besprechung Der Zweizeiler als Idealform ein paar Perlen zum Besten. Ich habe gelacht. Das Buch les’ ich wahrscheinlich trotzdem nicht.

Die Chinesen verkaufen heißes Wasser. Wenn wir Kaffeemehl dazu tun, kann man damit auch in Europa Jetsetter werden. Ein Star-Barista im Porträt der FAZ

Thema der Woche: Achtsamkeit

Guided Meditations — Meditations that Free the Heart — Tara Brach

Kostenlose Mediationen.

Dafür gibt es auch Apps. Claudia Becker schrieb gerade in der WELT zum deutschen headspace-Pendant, 7mind: Wie ich endlich zu meiner Mitte fand.

Consciousness is everywhere”

Panpsychism, the idea of universal consciousness, is a prominent thought in some branches of ancient Greek philosophy, paganism, and Buddhism. And it has been largely dismissed by modern science — until recently. […]

In an academic paper, Koch and Tononi make the profound statement that their theory treats consciousness as an intrinsic, fundamental property of reality.”

Was den daheim und allein meditierenden Einzelgänger von dem Buddhisten ist vielleicht gar nicht einmal die Richtung, in die beide gehen, sondern der Sangha, die spirituelle Gemeinschaft. Thich Nhat Hanh schreibt auf Lion’s Roar ein interessantes Stück darüber:

In my tradition we learn that as individuals we cannot do much. That is why taking refuge in the sangha, taking refuge in the community, is a very strong and important practice. When I say, I take refuge in the sangha,” it does not mean that I want to express my devotion. No. It’s not a question of devotion; it’s a question of practice. Without being in a sangha, without being supported by a group of friends who are motivated by the same ideal and practice, we cannot go far.